Nachdem ich siebzehn Jahre als Textildesignerin gearbeitet hatte, malte ich 1996 die erste Serie der Kreidebilder. Ich malte aus meinem Inneren heraus und wußte vorher nie, was entstehen würde. Wenn ich mir manchmal doch eine eigene Vorstellung von dem fertigen Bild machte, so gelang es mir nie, das auch umzusetzen. Das zeigte mir, daß es nicht darum geht, was ich möchte, sondern darum, was mir als Gabe zum Malen gegeben wird. Es entstehen Symbole, deren Bedeutung mir oft erst nach Tagen oder Wochen klar wird - vielleicht verstehe ich sie auch erst in ein paar Jahren richtig.
Als ich mit den Kreidebildern begann, war ich dabei, mich neu zu orientieren, nachdem ich schmerzhaft erlebt hatte, daß die Art, wie ich meinen Weg gegangen war, in eine Sackgasse geführt hatte. Zunächst war ich von Büchern fasziniert, die im Buchhandel unter "Esoterik" zu finden sind. Da ist die Rede von Gott, vom großen Geist, von einer höheren Macht und von Jesus, als einem ungewöhnlichen und weit entwickelten Menschen. Ich meinte, wenn ich an Gott glaube - so ganz allgemein - und allem um mich herum liebevoll begegne, sei es richtig für mich. Diese Auffassung hat sich grundlegend verändert, seitdem ich 1998 wieder anfing, in der Bibel zu lesen. Auch wenn ich vieles nicht verstehe, so sind mir zwei Aussagen von Jesus Christus klar geworden:
"Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." Johannes 14.6
"Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich." Matthäus 12.30Ich habe mich für Jesus Christus entschieden, und ich liebe Gott - meinen Vater, Jesus Christus - meinen Bruder und den Heiligen Geist - der mir die Wahrheit offenbart. Erst zu Beginn des Jahres 2000 habe ich der ersten Bildserie die Texte aus der Bibel zugeordnet. Ich habe den Eindruck, daß sie von Anfang an zu den Bildern gehörten, ich aber noch nicht bereit war, das zu erkennen.
Mir war es immer unbehaglich dabei, wenn Freunde mich drängten, die Bilder zu signieren. Ich spürte, daß nicht nur ich es war, die an dem Entstehen der Bilder beteiligt war. Seitdem ich mich entschieden habe, die Quelle "Gott Vater, Jesus Christus, Heiliger Geist"anzugeben, ist es für mich in Ordnung, auch meinen Namen unter das Bild zu schreiben.
Leo Lionni hat eine kleine Geschichte geschrieben, in der er von der Feldmaus Frederick erzählt, dessen Familie in einer alten Steinmauer lebt. Dieses Märchen berührt mich seit 25 Jahren immer wieder:
Da ist also die Familie der Feldmäuse - es ist Herbst und an der Zeit, Beeren, Körner und Stroh für den Winter zu sammeln. Alle arbeiten Tag und Nacht - alle - bis auf Frederick. Der sitzt da und starrt auf die Wiese, und manchmal sieht es so aus, als würde er schlafen. Die anderen Mäuse fragen ihn:"Frederick - warum arbeitest du nicht?" "Ich arbeite doch," antwortet Frederick, "ich sammle Sonnenstrahlen und Farben und Wörter - denn der Winter ist kalt und grau." Der Winter kommt, und die Mäuse ziehen sich in ihre Höhle zurück. Alle sind fröhlich, knabbern Nüsse und Körner und erzählen sich Geschichten vom Sommer und von tanzenden Füchsen. Aber der Winter ist lang, ihnen wird kalt, die Vorräte gehen zu Ende, und zu erzählen haben sie sich auch nicht mehr viel. Da fällt ihnen Frederick ein. "Frederick" rufen sie "was ist mit deinen Vorräten?" "Schließt die Augen" antwortet er. Er erzählt von roten Mohnblumen, dem gelben Kornfeld, dem blauen Himmel, den grünen Blättern und von den goldenen warmen Sonnenstrahlen. Er schildert es so lebendig, daß die Mäuse alles so deutlich sehen, als wäre es in ihren Mäuseköpfen aufgemalt - und die Sonnenstrahlen meinen sie sogar zu fühlen. Und es geht ihnen schon viel besser.
Mein Wunsch ist es, daß Ihnen beim Betrachten der Bilder auch ein wenig wärmer wird und es mir gelingt, etwas von meiner Freude darüber, daß ich mein Fundament gefunden habe, abzugeben, meine "Vorräte" mit Ihnen zu teilen. Vielleicht geben die Bilder und Texte auch den Anstoß, daß in Ihnen Ihre eigenen Bilder und Gedanken wach werden.
Ich wünsche Ihnen Gottes Segen und grüße Sie herzlich

Am 03.04.2003 sind Margrit Glass und Michael Heiligenstühler in den heiligen Bund der Ehe getreten und Margrit Glass hat den Familiennamen
"Heiligenstühler" angenommen.
Der folgende Text beschreibt die persönliche Ansicht von Margrit und Michael Heiligenstühler.
Die Bibel ist ein Evangelium dessen Inhalt der Glaube an Gott ist,
der Himmel und Erde aus seiner Liebe geschaffen hat.
Gott ist die Liebe.
Hinweise darüber gibt es in Schriften und in Büchern und durch Propheten in der Bibel.
Die 10 Gebote weisen darauf hin wie Menschen lieben und leben sollten.
Christliche Gemeinden geben beim Glaubensweg gerne Hilfe durch Gebete, Fürbitte und durch ihre Nächstenliebe.
Im Neuen Testament wird über den guten Hirten Jesus Christus berichtet.
Jesus Christus heilte Menschen durch die Bitte und Danksagung an seinen geistigen Vater.
Er heilte nicht nur den menschlichen Körper, sondern auch die Seele und den Geist.
Durch Jesus Christus kann der Heilige Geist uns die Wahrheit offenbaren, die vom geistigen Vater gegeben wird.
Dadurch bekommen wir die Gnade, unsere Mitmenschen zu lieben und ihnen zu vergeben.
Jesus Christus ist in Liebe am Kreuz für uns gestorben und am dritten Tage wieder auferstanden.
Die Taufe sowie das Abendmahl ist der Bund mit Jesus Christus
und wird in Kirchen und Gemeinden angeboten.
Margrit sowie Michael Heiligenstühler
haben sich für Jesus Christus - die Liebe - entschieden,
vertreten ihn im Leben und lieben von ganzem Herzen -
Gott - unseren liebenden geistigen Vater,
Jesus Christus - unseren liebenden geistigen Bruder,
den Heiligen Geist - der uns in seiner Liebe die Wahrheit von Gott offenbart.
Margrit Heiligenstühler malt Kreidebilder und Acrylbilder denen sie Bibeltexte zuordnet.
Die Bilder sind als Originale erhältlich sowie als Kunstdrucke / Poster und Postkarten.
Die Kleine Galerie von Margrit Heiligenstühler finden Sie in Kalletal.
Über einen Besuch in ihrer Bilderausstellung würde sie sich freuen.
Michael Heiligenstühler bietet den Menschen Gespräche über den christlichen Glauben und Seelsorge an.
Über ein Gespräch mit Ihnen würde er sich freuen.
Jesus Christus - die Liebe heilt.Zu einem Gespräch darüber lädt Sie herzlich ein: Michael Heiligenstühler Tel. 05755 / 316
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